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Sonntag, 27. Juli 2008

Grünifiziert!

Unter diesem Thema stand das ganze Wochenende - aber dazu später.

Erst einmal haben wir am Mittwoch unseren langersehnten Stromanschluss bekommen. Zwar nur für den normalen Strom, denn den Wärmepumpenzähler und den Telefonanschluss macht Kampa selbst. Für diese Arbeiten haben wir nun - aus Schaden wird man klug - eine schriftliche Terminbestätigung angefordert. Die ist noch nicht da, aber wir werden morgen sicherheitshalber nochmal nachfragen.

Der Stuckateur ist am Donnerstag tatsächlich mit seiner Arbeit fertig geworden. Die Decken waren wirklich total glatt! Das hätten wir nie so hinbekommen. Also erweiterten wir unseren Wochenendplan um das Weißen der Decken. Freitag haben wir dann alles mögliche eingekauft und noch in den verbleibenden Zimmern Tiefengrund gestrichen.

Für Samstag stand dann die "Grünifizierung" an. Lauras Wohnzimmer sollte als erster Raum im Haus seine Wandbeläge bekommen - in grün! Also haben wir rasch die Decke geweißt und sind dann munter ans Werk gegangen - den Job wollten Laura und Jessie machen. Geplant waren außerdem nochdie Vollendung der Arbeiten im Treppenhaus, das Tapezieren eines weiteren Zimmers und der komplette Deckenanstrich. In einigen Zimmern fehlten auch noch die Silikonfugen in den Ecken und das Treppenhaus oben war auch noch nicht so ganz fertig.

Doch jeder Plan - ist er auch noch so schlau -
er bleibt doch immer Theorie!
Und nur das eine weiß man ganz genau,
so wie man plant und denkt, so kommt es nie!
(Diesen Reim haben wir aus dem Musical "Elisabeth" ausgeliehen)

Und deshalb haben wir uns ein paar Hindernissen gegenüber gesehen, die wir nicht erwartet hätten.
So reichte die Deckenfarbe nicht so ganz für 99 m². Folglich blieb ein kleiner Teil der Decke in der Küche noch übrig, außerdem die Decken in den Bädern und im Gästezimmer.
Das Kleben der Vliestapete ist langwieriger als wir gedacht hätten.




Das Einkleistern der Wand ist um einiges ansträngender als die gleiche Aktion auf einem Tapeziertisch. Außerdem müssen die Tapetenbahnen tatsächlich ganz genau auf Stroß gelegt werden - schließlich wird ja nichts mehr übergestrichen! Und die Tapete ist schließlich auch formbeständig und quillt nicht auf -
das heißt, sie gibt auch nicht nach! Alles in allem haben Torsten und Stefan heute nun aber eine Technik gefunden, die funktioniert und zum gewünschten Ergebnis führt. Nur leider ist es bei der Wandverkleidung nur eines Zimmers geblieben. Aber toll ist es geworden! Eben total grün!


Laura wäre am liebsten sofort eingezogen.



Die Arbeiten im Treppenhaus sind auch abgeschlossen. Alle Ecken sind gespachtelt und geschliffen, Tiefengrund ist aufgetragen und nun fehlen noch die Tapeten (waren auch für dieses Wochenende geplant). Aber wenigstens kriegen wir das beim nächsten Einsatz fertig und können dann unser Gerüst im Flur endlich demontieren. Wir wissen nicht genau, ob wir den Muskelkater eher den ungewohnten Arbeiten oder dem umständlichen Erklimmen unseres Dachgeschosses zu verdanken haben. Aber so langsam sind wir echt geschafft - 5-Tage-Arbeitswoche und 2 1/2 Tage Baustelle kann man eben nur eine bestimmte Zeit lang machen. Ab nächster Woche haben wir ja endlich Urlaub und können dann unsere Kräfte bündeln und uns auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren - der Einzugstermin steht ja nun mal fest.

Liebe Grüßen an Euch alle senden die erschöpften, aber hoch zufriedenen Bauarbeiter
Reni, Torsten & Laura

Montag, 21. Juli 2008

Kleinigkeiten

Gestern waren wir nur mit halber Kraft auf dem Bau - der Bauherr war zur Arbeit und der Rest der Familie zum Aufräumen und Kuchenbacken abgestellt. Das muss auch mal sein, schließlich bleibt ein bisschen Haushalt liegen, wenn man sich ganze Wochenenden lang auf der Baustelle herumtreibt. Aber in 6 Wochen haben wir Bau und Wohnung am selben Ort, was uns wenigstens die Fahrerei erspart!

Jedenfalls sind die restlichen Räume nun geschliffen und im Gästebad ist die erste Schicht Knauf Flächendicht aufgetragen. Alles geht vorwärts! Und das schöne ist, bei allen jetzt folgenden Arbeiten sieht man genau, was man getan hat - endlich! Dann macht das Fotgrafieren wieder mehr Spaß - Spachtelbilder haben wir nun wirklich genug für unsere Chronik.

Die Stromsache ist leider noch nicht ausgestanden. Kampa hat - entgegen der Zusage des Disponenten - nun doch nicht mehr angerufen und uns verbindlich den Stromanschlusstermin mitgeteilt. Also werden wir wohl morgen früh etwas ungemütlich werden müssen. Im Ernstfall beauftragen wir einen ortsansässigen Elektriker und Kampa darf dann die Rechnung übernehmen.

Es gibt aber auch Gutes zu berichten - morgen bringen wir unseren Schlüssel zum Stuckateur, damit der seines Amtes walten kann. Nach unserer Wochenendaktion sind wir froh, dass sich nun jemand anders mit den ansträngenden Arbeiten über Kopf befassen muss. Oh, und wir haben in mühevoller Kleinarbeit den Tapetenbedarf ausgerechnet - im Rollen und in Euro! Denn auch die wollen in dieser Woche besorgt werden, damit wir am Wochenende voller Elan mit der Verschönerung unserer Wände (und dem Verstecken einiger Spachtelpfusch-Stellen) beginnen können.

Leider gibt´s heute keine Bilder - der Fotoapparat lag gestern auch friedlich zu Hause.
Liebe Grüße an Euch alle!
Reni, Torsten & Laura

Samstag, 19. Juli 2008

Hoch hinaus





Das war heute das Motto des Tages - wir mussten nun endlich das "Treppenhaus-Problem" in Angriff nehmen und eine "Rüstungs-Idee" entwickeln. Nachdem wir diese Aufgabe nun schon seit 4 Wochen erfolgreich vor uns her geschoben haben, gab es nun
keine Ausreden mehr. Der Stuckateur wird am Mittwoch kommen und die Decken verspachteln. Und bis dahin müssen nun mal alle Wände fertig sein.
Also haben wir eine abenteuerliche Konstruktion "gezimmert", die das Arbeiten in
schwindelnder Höhe über der Treppe ermöglichen sollte. Und so sieht sie aus.


Die erste Spachtelschicht ist aufgebracht. Die zweite folgt schon morgen, und dann brauchen wir die Rüstung nur nochmal kurz zum Tapezieren. Apropos Tapezieren, die ersten Tapeten haben wir schon gekauft - für den Flur und das Schlafzimmer. Außerdem liegen schon die Fliesen für beide Bäder bereit.

Diese hier sind für das Gästebad.







Und so wird unser Familienbad dann aussehen.


Eigentlich dachten wir ja, beide Sorten wären mit Fliesen der Größe 30 x 60. Aber nun hat sich herausgestellt, dass die Wandfliesen größer sind - 33 x 67 cm! Die schlechte Nachricht ist, wir haben die erforderliche Anzahl an Fliesen der angenommenen Größe gestern bereits bestellt, bezahlt und heute zur Abholung bereitstellen lassen. Die gute Nachricht ist, dass uns der Fehler noch auf dem Parkplatz aufgefallen ist. So haben wir gleich nochmal gerechnet und konnten die überflüssigen 8 Pakete Fliesen gleich da lassen. Nur noch schnell das Geld wieder auszahlen lassen, und schon konnten wir losziehen und die Pakete in unseren Abstellraum einlagern. Leider sind die Pakete echt schwer - Torsten hat sie ganz alleine nach oben getragen, während alle anderen mit Tapetenkauf und Kaffee holen beschäftigt waren.

Die Fußbodenfliesen für die Küche haben wir zwar schon ausgesucht, aber noch nicht geholt.

Wir haben heute schon - mit tatkräftiger Unterstützung von Jessie und Stefan - drei Räume mit Tiefengrund behandelt. So kann nächstes Wochenende schon mit dem Tapezieren angefangen werden!

Leider haben wir immer noch keinen Strom im Haus. Unsere Nachfrage bei Kampa ergab, dass der eine der vom Kampa für BW zuständigen Elektriker gerade im Urlaub ist, der andere sich verletzt hat und deshalb nicht arbeiten kann. Aber es gäbe da noch eine Firma, mit der Kampa schon lange erfolgreich zusammenarbeitet. Und die sollen es jetzt richten und den Stromanschluss bis Dienstag abend herstellen. Wäre schon ein bisschen ungünstig, sollte unser Stuckateur zum Schleifen Strom brauchen und es ist keiner da!
Ob Kampa wirklich Fertighäuser baut, damit sie fertig werden? Möglicherweise schon, nur ist eben nicht ganz klar, wann es soweit sein wird!

Morgen wird unser letzter Tag mit Uniflott sein - wir werden es die nächsten 50 Jahre sicher nicht vermissen. Und damit endet dann auch die Zeit, in der man arbeitet, ohne dass man sieht, dass es vorwärts geht. Das freut uns am meisten.

Habt noch ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße
Reni, Torsten & Laura

Sonntag, 13. Juli 2008

Ende in Sicht

Die Spachtelei hat offensichtlich bald ein Ende! Wir haben dieses Wochenende die beiden Kinderzimmer und das Schlafzimmer geschliffen und mit Feinspachtel behandelt. Nun brauchen wir nur noch einmal zu schleifen, dann können wir schon Tiefengrund streichen. Die neue Kante war eine riesen Hilfe. So sauber hätten wir die Übergange im Leben nicht schleifen können.

Im Erdgeschoss müssen die Decken noch das zweite Mal gespachtelt werden, die Wände sind schon fertig. Dann ein letztes Mal Schleiferei und auch hier wird dann alles fertig sein. Das planen wir für das nächsten Wochenende. Außerdem werden wir in den Bädern und am Platz für die Spüle mit Knauf Flächendicht streichen. Und wenn wir ehrlich sind, können wir es kaum noch erwarten, denn auch wenn es recht schnell ging, entwickeln wir so langsam eine Allergie gegen Schleifstaub. Gerne könnte es bald mal wieder die eine oder andere Tätigkeit an Boden geben, unsere Arme würden es uns sehr danken! Außerdem suchen wir dringend eine Möglichkeit, den Staub aus den oberen Atemwegen zu entfernen (Handstand hilft hier leider nicht).

Oh, und unsere Zisterne ist vergraben. Das hat unser Tiefbauer am Samstag noch erledigt - bei strömendem Regen! Deshalb war sogar schon Wasser drin! Am Montag werden dann noch die Fallrohre der Regenrinnen angeschlossen und der Ablauf an den öffentlichen Kanal angeschlossen, dann ist sie erst einmal fertig. Die Pumpe werden wir dann "nachrüsten", denn das läuft uns ja nicht weg.
Die momentan drängendste Frage ist die nach der Fertigstellung der Decken. Eigentlich wollten wir ja nur spachteln, aber zum einen haben wir es gründlich satt, und zum zweiten müssten wir wahrscheinlich extrem schleifen - und das motiviert uns nun wirklich nicht! Also werden wir am Montag mal ausprobieren, ob wir die feingespachtelten Decken nicht einfach streichen können. Wenn es uns gefällt, dann machen wir es überall so. Wenn nicht, dann gibt´s wohl Tapeten an die Decke. Mit Putz können wir uns nicht so richtig anfreunden.

Habt alle noch einen schönen Sonntag Abend!
Erschöpfte und völlig eingestaubte Grüße an Euch alle,
Reni, Torsten & Laura

Freitag, 11. Juli 2008

Wieder ein Stückchen weiter

So, die Arbeitswoche haben wir nun erfolgreich hinter uns gebracht, jetzt folgt ein arbeitsreiches Wochenende. Und das hat heute schon angefangen - wir haben gespachtelt!

Die Decken und Schrägen im DG sind nun schon fast vollständig grobgespachtelt. Es fehlen nur noch ein Stück im Flur (leider inclusive der komplizierten Schräge über der Treppe) und die Decke in Lauras Wohnzimmer. Das wollten wir eigentlich schon erledigt haben, jedoch kam dann der Trockenbauer mit dem "Wunderstreifen". So sieht er aus - eigentlich ganz unscheinbar, oder?

Aber das Arbeiten damit geht tatsächlich leicht! Man schmiert einfach Uniflott in den Zwischenraum, knickt den Streifen längs in der Mitte und drückt ihn in die Masse. Die Seiten werden dann dünn mit Uniflott überzogen und glattgestrichen. Hier hat unsere Lehrvorführung stattgefunden und keine 5 Minuten gedauert, dann sah es so aus.

Und damit werden wir morgen weitermachen - jeweils einen Streifen am oberen und am unteren Ende des Kniestockes anzuspachteln. Einen weiteren Mangel haben wir nun doch noch festgestellt: Die Gipskartonplatten, die an unsere Decken geschraubt wurden, sind an den Übergangen zur Wand oft nicht richtig angebaut worden. Für die Aufnahme eines Gewebestreifens sind die Platten an den langen Seiten etwas dünner. Und eigentlich sollte dieser Teil der Platte entfernt werden, wenn sie an die senkrechte Wand anschließt. Ansonsten ist das Verschließen der Fuge recht schwierig. Tja, und in fast allen Räumen ist genau das nicht gemacht worden. Also haben wir keine glatten Flächen, um die jeweilige Ecke auszubilden. Hierfür könnte man das Fugenband auch nutzen. Alternativ könnten wir den Zwischenraum ausschäumen und den Schaum nach dem Trocknen zurechtschnitzen.

Oh, und nachdem wir nun keinen Kabelgraben mehr haben, gibt es jetzt ein großes Loch auf unserem Grundstück - für die Zisterne. Die wurde gestern schon geliefert und heute hat unser
Tiefbauer die Grube dafür ausgehoben. Morgen früh geht´s dann direkt weiter, dann wird sie eingesetzt und gleich auch verbuddelt. Der Aushub wird dann noch verteilt, damit alles schön aussieht. Deswegen mussten wir heute auch noch die ganzen Dachziegel, die noch neben unserer Einfahrt lagen, wegräumen. Die ersten haben wir noch tapfer auf den Dachboden getragen. Dann haben wir uns entschlossen, sie erst einmal unter der Treppe zu stapeln - es fing ganz grässlich an zu regnen! Aber als wir feststellen mussten, dass die Ameisen, die wir mühsam aus dem Holzstapel vertrieben haben, sich ihr neues Heim zwischen den Dachziegeln eingerichtet hatten, wollten wir sie nicht mehr unbedingt mit ins Haus nehmen. Morgen werden wir einen Wasserschlauch mitnehmen und die Ziegel "untermieterfrei" machen. Dann brauchen sie nur noch trocknen und können zu ihren Freunden auf den Spitzboden.

Wenn wir unseren Zeitplan einhalten können, werden wir am Sonntag abend die Spachtelarbeiten abgeschlossen haben und nächstes Wochenende kann dann schon tapeziert werden.

Alle Bauherren und -herrinnen ein erfolgreiches Wochenende, ein erholsames für alle anderen!
Liebe Grüße
Reni, Torsten & Laura

Donnerstag, 10. Juli 2008

Es zieht sich

Seit Montag hat sich auf unserer Baustelle genau genommen nichts getan. Weder haben sich die Trockenbauer sehen lassen, noch hat die Sache mit dem Stromanschluss bisher ein Ende gefunden.

Letzteres war ja irgendwie zu erwarten. Indes hat uns nun doch etwas verwundert, wo das Engagement der Trockenbauer geblieben ist. Eigentlich wollten sie sich ja Montag , spätestens aber Dienstag melden, um die Mängel zu beseitigen. Außerdem sollten wir das Muster eines Deckstreifens erhalten, der uns die Übergänge zwischen Dachschräge und Wand/Decke problemlos und reißfest verschließt - inclusive Anleitung zum Einbau. Damit wir auch profitieren können, sollten wir telefonisch Bescheid bekommen, wann denn die Herren Handwerker auf dem Bau sein werden. So weit, so gut. Nur dass wir bis heute nichts gehört haben!

Also dachten wir uns, fahren wir mal kurz auf die Baustelle, um nach dem Rechten zu sehen. Und siehe da, man hatte gerade mit dem Verschließen der Löcher begonnen. Und es war ihnen augenscheinlich etwas unangenehm, dass wir sie nun sozusagen "in flagranti" erwischt haben. Aber wir sind ja schon zufrieden, dass die Arbeiten überhaupt losgehen, nach nunmehr fast 3 Wochen wird´s auch langsam Zeit. Zumal uns jede weitere Verzögerung in unserem Spachtelplan erheblich zurückgeworfen hätte! Nun wird es wenigstens morgen abend fertig sein.

Wir waren aber nicht untätig in der Zeit! Nach einigen weiteren Besuchen in diversen Bau- und Fliesenmärkten haben wir nun endlich die Boden- und Wandbeläge ausgesucht. Auch Laura hat sich inzwischen entschieden, wie ihre Zimmer aussehen sollen. Einzig die Tapeten für das Wohnzimmer stehen noch zur Entscheidung an, da wir hier gern einen Braunton verwenden würden - wegen der Heimeligkeit! Und das Risiko, dass sich unsere ausgesuchte Tapete nun so gar nicht mit unserem Parkett, das nun übrigens für die 33. Woche fest avisiert ist, vereinbaren lässt, ist uns zu groß. Aber wenn das das einzige ist, was uns dann noch fehlt, dann steht unserem Umzugsplan nichts mehr im Wege. Bis zum Wochenende wollen wir auch die Mengen- und Kostenplanung für die Materialien fertig haben, damit wir schon langsam anfangen können, sie zu beschaffen.

Wegen der Liefertermine für die Sanitärobjekte und die Innentüren sind wir inzwischen auch schon ein Stückchen weiter. Nachdem unser Bauleiter die eMails, die er an die Dispo bei Kampa gesendet hat, als Kopie auch an uns geschickt hat, wussten wir nun wenigstens, wer unsere zuständigen Disponenten sind. Also haben wir über die Zentrale bei ihnen angerufen und die Termine nochmals mitgeteilt. Und siehe da, es war noch nichts in unserer Planung vermerkt! Na ja, war ja auch erst 14 Tage alt, die Nachricht! Aber da Kampa ja Fertighäuser baut, damit sie schnell fertig werden (Zitat unseres Disponenten), hat dieser unsere Wunschermine gleich den verantwortlichen Kolonnen fest in den Arbeitsplan eingetragen. Deshalb wissen wir schon, dass in der bewussten 33. Woche jeden Tag Handwerker von Kampa bei uns sein werden, die entweder Türen einbauen oder Toiletten anschrauben.

Ab morgen werden wir dann wieder fleißig spachteln und Euch natürlich von der (hoffentlich) wunderbar einfachen Lösung für die Fugen an der Dachschräge berichten.

Viele Grüße an Euch alle!
Reni, Torsten & Laura

Montag, 7. Juli 2008

Relativität in der Praxis

Bekanntlich ist ja alles relativ. So auch bei uns:
Einen Hausanschluss zu haben ist relativ gut, keinen Baustrom mehr zu haben deswegen ist relativ schlecht. Rechtzeitig den Handwerker anzufordern, der die Verbindung zur Hausverteilung herstellt ist relativ gut, nicht erfahren zu können, wann er denn nun wirklich kommt, ist relativ schlecht. Leider ist das nicht Relativitätstheorie, sondern Praxis.

Praktisch hat sich heute unser Bauleiter gemeldet, um nachzufragen, ob mit der Mängelbeseitigung alles in Ordnung sei. Als wüsste er nicht längst, dass sich die Handwerker bei uns gemeldet haben!
Aber die Gelegenheit beim Schopfe packend haben wir gleich nochmal nachgefragt, wann denn die Bestätigung der Liefer- und Einbautermine der noch fehlenden Materialien erfolgen würde. "Das bestätigen wir nicht! Kann ja sein, dass wir es nicht schaffen, und dann müssten wir ja haften!" - Entschuldigung? Bei der Bauabnahme hieß es noch, dass die Termine in jedem Fall gehalten werden könnten, wenn wir sie schnellstmöglich bestimmen, damit er sie sofort bei der Disposition einreichen könnte. Sofort heißt anscheinend nach 1 1/2 Wochen - so lange hat es nämlich noch gedauert, bis die beiden eMails mit den Anforderungen an die zuständigen Disponenten gesendet wurden. Als wir nun mal vorsichtig nachfragten, ob das denn Auswirkungen auf unsere Terminplanung hätte, erfuhren wir, dass er das gar nicht wissen könne. Schließlich sei sein Part erledigt mit der Absendung der eMails. Und für alles weitere könne er ja nun wirklich nichts. Und das mit dem "Überraschungstermin" sei ja für uns auch nicht mit Aufwand verbunden, schließlich ist ja noch der Bauzylinder in die Eingangstür eingebaut, so dass wir also deswegen nicht extra auf die Baustelle fahren müssten. Unsere Freude darüber hielt sich in relativ engen Grenzen.

Auf die berechtigte Frage hin, was denn nötig sei, um in irgendeiner Weise termingerecht bedient zu werden, erfuhren wir, dass man dies nur erreichen könne, wenn man im Vertrag einen festen Termin zur Fertigstellung aller Arbeiten vereinbart hätte. Danke für die Info - wir hätten sie vor ca. 8 Monaten gebraucht! Das ändert aber nichts, wir müssen schließlich zum 31.08. aus unserer Wohnung raus. Und da wir ja nun ein Grundstück besitzen, werden wir zur Not dort zelten.

Außerdem ist da ja auch noch die Sache mit dem Parkett. Das kommt nun leider erst in der 33. Woche. In der Woche sollten auch die Türen kommen und eingebaut werden. Das geht am besten, wenn der Fußboden bereits liegt. Auch von Vorteil wäre die "Anwesenheit" von Parkett, damit wir die Höhe des Fußbodenaufbaus in Küchen und Gästebad festlegen können. Aber wir kriegen nun erst einmal ein Stückchen Parkett und ein Stückchen Trittschalldämmung zur Probe, damit wir hier weiterkommen.

Gut, dass wir den ganzen August Urlaub haben, dann können wir wenigstens jeden Tag schuften, um unseren Termin zu halten. Und ausruhen können wir dann ja, wenn wir eingezogen sind.

Heute waren wir nur mal für ein Stündchen spachteln - die Räume unten sind nun wenigstens an den Wänden schon feingespachtelt. Die Decken sind echt gut geworden. Das Uniflott ist auch nicht ganz so sehr geschwunden wie vorher der Fermacell-Spachtel. Leider war wohl die eine oder andere Mischung etwas zu flüssig, und so hat es an einigen Stellen im Flur "Schwerkraftschäden" gegeben. Es ist nichts rausgetropft, nur mit "Welle" auf der Fuge getrocknet.

Wir wünschen Euch einen schönen Abend!
Reni, Torsten & Laura

Samstag, 5. Juli 2008

Handwerker am Wochenende

Habt Ihr das schon mal erlebt? Ja klar, Euch selbst beim Spachteln, die Freunde mit Bauerfahrung beim Helfen - aber hattet Ihr schon einmal Handwerker Eurer Hausbaufirma auf der Baustelle an einem Samstag? Um halb sechs abends? Das ist uns heute passiert. Wir würden´s nicht glauben, hätten wir´s nicht selbst gesehen!

Sie wollten sich kurz persönlich ansehen, welche Mängel noch zu beseitigen sind. Nach einem kurzen Moment der Überraschung haben wir sie durch´s Haus geführt und ihnen die Orte gezeigt, an denen sie noch Hand anlegen sollten. Und da packen die doch dem Akkuschrauber aus und reparieren uns die Decke im Gästezimmer, damit wir weiterspachteln können? Die beiden Platten im Kinderzimmer, an denen noch einige Schrauben fehlten, wurden auch gleich noch festgeschraubt - wo man gerade den Schrauber in der Hand hat.
Das Verschließen der Löcher in den Fermacellplatten würde man in 2 Schritten machen. Das entsprechende Material hatten sie nun gerade nicht dabei, das würden sie aber am Montag mitbringen. Dann würden auch die Platten im Kinderzimmer oben nochmal abgenommen und neu - und vor allem gerade - wieder angeschraubt. Bei der Gelegenheit könnte man auch gleich die unnötig verspachtelten Fugen aufschneiden. Und für die Übergange an den Dachschrägen und die doch sehr breiten Fugen zwischen Decke und Wand in einigen Zimmern gäbe es eine Profilösung, die sie uns am Montag zeigen würden, damit wir es leichter hätten. Dann wünschten sie uns noch ein schönes Wochenende und waren weg.

Wir brauchten eine kleine Weile, um uns von der Überraschung zu erholen. Einen Augenblick waren wir versucht, ins Dachgeschoss zu laufen und nach den Schrauben zu sehen. Aber da wir nur Kaffee und Apfelschorle hatten, konnten wir kollektive Halluzinationen ausschließen. Also haben wir uns gefreut und unsere Tätigkeit wieder aufgenommen.

Heute haben wir nämlich etwas ganz überraschendes gemacht - gespachtelt! Wärt Ihr nicht drauf gekommen oder? Aber es gab eine entscheidende Änderung. Wir spachteln jetzt nicht mehr mit Fermacell, sondern mit Uniflott. Und flott ging es auch. Wir haben heute die gesamte Decke im Wohnzimmer gespachtelt, dazu noch die Decken im Flur unten und im Gästebad und alle Schraubenlöcher im Dachgeschoss, an die wir ohne Leiter ankamen. Außerdem sind die Metallecken am Schornstein im Wohnzimmer angespachtelt. Und Uniflott lässt sich besser verarbeiten als Fermacell. Nur mit dem Wischen muss man mehr aufpassen. Der Zeitrahmen, in dem man noch Effekt erzielt, aber keinen Schaden mehr anrichtet, ist hier extrem kurz. Uniflott verzeiht einem nicht, wenn man sich zu früh dran zu schaffen macht. So haben wir versucht, sehr sehr sauber zu arbeiten und wenig zu wischen.

Die Wohnstube haben wir nun auch schon an allen Wänden geschliffen.
Viel war es ja nicht - bis auf die eine oder anderer Stelle, die schlecht mit dem Schwammbrett zu erreichen war oder auf die wegen der Unebenheiten extrem viel Spachtelmasse aufgetragen werden musste. Dann haben wir die Wände abgefegt und mal nach den nötigen Nachbesserungen geschaut. Ob wir wirklich jedes kleine Tackernadel-Loch ein zweites Mal verspachteln müssen? Oder ob die Vliestapete die eine oder andere Unebenheit verzeiht? Wir werden uns wohl eine extrem unebene Stelle aussuchen und einfach eine Tapetenbahn ankleben, um das Ergebnis zu beurteilen. Dann werden wir über den weiteren Spachtelumfang entscheiden.

Die Zisternenfrage ist nun auch geklärt. Sie wird neben dem Haus, direkt an der Seite, ab der auch die Regenrohre sind, eingebuddelt. Da wir nur unseren Garten mit dem Wasser begießen wollen, reicht und auch eine Tauchpumpe, die unser Wasserinstallateur noch anbieten wird. Und dafür haben wir ein Erdkabel in den (noch) vorhandenen Graben gelegt und durch eines der Leerrohre ins Haus geführt. Auch für die noch zu bauende Garage gibt es jetzt eine Zuleitung, die wir auf dem selben Weg aus dem Haus und in den Graben gebracht haben. Der Schalter kommt ins Haus, mit Fernbedienung.

Hier sind noch ein paar Bilder von unserem Haus in seiner natürlichen Umgebung.


Euch allen noch einen schönen Sonntag!
Reni, Torsten & Laura

Mittwoch, 2. Juli 2008

Organisationstalent

...ist genau das, was wir im Moment am Nötigsten brauchen. Nicht, dass wir unorganisiert wären, nein nein! Und alle anderen - so hoffen wir wenigstens - auch nicht. Das Problem ist anscheinend, die verschiedenen Pläne zu synchronisieren.

Wie schafft man es zum Beispiel, seinen Spachtelplan einzuhalten, wenn die fehlerhaften Stellen erst innerhalb von 3 Wochen ausgebessert werden können? Man muss nämlich dem Verursacher die Gelegenheit geben, den Mangel selbst zu beheben.
Und weshalb mailt man einen detaillierten Terminplan für die noch ausstehenden Arbeiten und plant die die Montage der Sanitärobjekte und Innentüren für die 33. Woche, wenn es niemanden interessiert und die Termine vom Bauleiter willkürlich umgeplant werden? Die Lieferung der Türen hätte er anscheinend lieber erst in der 34. KW. Nicht dass wir gefragt worden wären! Vielleicht bringt der Einbau von buchefarbenen Türen in der 33. Woche Pech?

Die zweite Plansynchronisierung hatte unser Tiefbauer zu bewältigen. Trotz diverser Planauskünfte über die Lage von Wasser- und Gasleitungen auf unserem Grundstück (wir haben einige eingetragene Leitungsrechte auf dem Grundstück) fand sich bei den Erdarbeiten zu unserem Abwasseranschluss ein ca. 3m langes Stück Gasleitung, das auf keinem der Pläne eingezeichnet war.
Dass wir einen Gasanschluss auf dem Grundstück haben wissen wir. Schließlich haben wir ihn ja in den Erschließungskosten teuer bezahlen müssen! Als sich herausstellte, dass wir selbigen nicht benötigen würden, verfiel man seitens des Versorgungsunternehmens auf die kluge Idee, den Anschluss rückbauen zu müssen - kostenpflichtig natürlich! Zu unserem Glück hat sich die Gemeinde da nochmals erkundigt und es stellte sich heraus, dass der Anschluss zwar da ist, aber noch kein Gasdruck anliegt. Der Durchstich in die Hauptleitung würde erst gemacht, wenn der Zähler installiert wurde. Ergo: kein Gasdruck, kein Rückbau, kein Geld für die FairEnergie. Das klingt fair, oder?

Zur Vereinfachung aller noch folgenden Erdarbeitsplanungen auf unserem Grundstück, bei denen wir jederzeit wieder gerne mit dem Tiefbauer unseres Vertrauens zusammenarbeiten werden, hat er nun auch noch dieses gefundenen "Schätzchen" in unseren eigenen Lageplan eingezeichnet. So bleibt zu hoffen, dass wir irgendwann einen zumindest ungefähren Plan von allen Gas-, Wasser- und sonstigen Wegen auf unserem Grundstück haben.

Auch beim Zisterneneinbau gibt es noch die eine oder andere Widrigkeit, die es zu beseitigen gilt. Sind wir bisher davon ausgegangen, dass wir ein "Zisternen-Rundum-Sorglos-Komplett-Paket" bekommen, gibt es nun erst einmal nur einen großen Betonbehälter. Ohne irgendwas drumrum. Also müssen wir neben Tapeten und Fliesen nun auch noch eine Pumpe aussuchen und die entsprechenden Anschlüsse vorsehen lassen - Druckleitung zur Wasserentnahme und Kabel für die Stromversorgung. Gut, dass unser Lieblings-Tiefbauer noch eine neue Idee hatte, wo wir unsere Zisterne nun vergraben können, die er wegen anderer Termine erst am Freitag mit uns erörtern kann. (Oh, schon wieder eine Plansynchronisierung!) Das gibt uns ein bisschen Zeit, die Pumpenmarktlage zu peilen. Wegen der Tapeten und Fliesen sind wir ja sowieso in diversen Baumärkten unterwegs, so müssen wir schon nicht doppelt fahren. Und unseren Flaschner können wir ja auch in unsere Ermittlungen einbeziehen und ein Angebot einholen. Gut, dass wir nun beschäftigt sind, wir haben uns schon gefragt, was wir die ganze Woche über machen sollen, bis wir endlich am Freitag zum neuen Spachtelangriff übergehen dürfen.

Unser Grundstück ähnelt im Moment eher einem Vergnügungspark für Riesenmaulwürfe, in dessen Mitte unser Haus steht. Und leider können wir Euch an diesen "Impressionen in Erde und Schotter" nicht teilhaben lassen, da wir die Kamera vergessen hatten. Aber die Bilder folgen natürlich so rasch wie möglich.

Liebe Grüße an Euch alle!
Reni, Torsten & Laura


Montag, 30. Juni 2008

Überraschungen

Für heute hatten wir einen klugen Plan - nur kurz auf die Baustelle und unsere Arbeit bestaunen, ein bisschen Selbstbeweihräucherung und dann wieder nach Hause und Füße hochlegen.

Und dann traf uns heute früh schon die erste Überraschung - eine positive wohlgemerkt! Unser Tiefbauer rief uns an, er würde sich kurz mit uns auf der Baustelle treffen wollen. Nur kurz besprechen, wie das nun alles werden soll. Könnt Ihr Euch vorstellen, wir uns war? Ein Handwerker, der sich mal von sich aus meldet? Und das auch noch 4 Tage vor Beginn der Arbeiten? Um was zu besprechen? Gibts ja gar nicht!

Also sind wir auf die Baustelle gefahren - und haben in weiser Voraussicht schon mal Arbeitsklamotten mitgenommen. Vielleicht können wir ja schon ein bisschen schleifen und feinspachteln, wenn wir schon mal da sind. Also haben wir so ein halbes Stündchen vor uns hin gewerkelt und hier und da kleine Spachtelsünden vertuscht, da kam der Tiefbauer auf den Hof gefahren - direkt mit Bagger.


Die Absprache war kurz und erfolgreich, jetzt hat jeder Klarheit, wo welcher Graben hin soll, wer wann wo welche Leitung ziehen muss und wie hoch ungefähr die Einfahrt werden wird. Für den anfallenden Aushub gibt es auch schon einen Plan - das Aschenputtel-Prinzip: "Die guten ins Töpfchen und die schlechten woanders hin". In diesem Falle sieht der Plan vor, dass der Mineralsplitt auf den zukünftigen Garagenbauplatz kommt und der Rest direkt auf der Freifläche verteilt wird. Ein zuverlässiger Handwerker, der mitdenkt - wir konnten´s kaum glauben!
Ach ja, das beste kommt ja noch! Als wir vor ca. 3 Wochen über den Termin für die Arbeiten gesprochen haben, haben wir vereinbart, dass er am Donnerstag, dem 03.07. anfangen soll. Nun hatte er gerade ein bisschen Zeit und würde gern morgen schon anfangen - wenn es uns nichts ausmachen würde! Vielleicht hilft es, nett zu sein und ein bisschen langfristiger zu planen? Unser Tiefbauer jedenfalls dankt es uns.

Ach ja, eine Überraschung gab es dann doch noch. Damit der Bagger den Boden auch verteilen
kann, musste unser mühsam aufgestapelter Holzhaufen umziehen - und zwar hinter unser Haus! Also haben wir uns frisch ans Werk gemacht und schon mal für den Umzug geübt. Es gab also doch einen Grund, die Arbeitssachen mitzunehmen - als hätten wir es gewusst. Laura hat anscheinend einen Sensor für drohende "Mist-Arbeiten", sie wollte heute lieber nicht mit auf die Baustelle. Aber nach ihrem tollen Einsatz am Wochenende ist das völlig in Ordnung.

Liebe Grüße an alle
Reni, Torsten & Laura



P.S.: Da hat uns doch jemand unser Baustellenschild gemopst!

Sonntag, 29. Juni 2008

Ohne Fleiß kein Preis!

Und wir waren ja sooo fleißig!

Alle Wände sind "grobgespachtelt"! Wir waren selbst überrascht, aber mit Hilfe von Steffan
und Laura waren wir richtig schnell! Wir haben zu dritt gespachtelt, Torsten hat nebenbei die "Mischungen" gemacht und Laura hat den lieben langen Tag hinter uns her gewischt. Und so hatten wir am Samstag abend so gegen sechs nur noch ein halbes Kinderzimmer, das ganze Schlafzimmer, die Abstellkammer und einen kleinen Teil des Flures übrig. Und das haben wir heute vormittag noch erledigt.

Lediglich im Treppenhaus sind wir nur so hoch gekommen, wir unsere Arme gereicht haben. Die Rüstungskonstruktion werden
wir dort anbringen, wenn wir alle anderen Spachtelarbeiten erledigt haben, dann müssen wir nicht alles doppelt aufbauen.

Jedenfalls haben wir nicht damit gerechnet, so weit zu kommen. Und auf den ersten und zweiten Blick war die Wischtechnik goldrichtig, es sind kaum Unebenheiten zu finden! Lediglich oben an den Wänden, wo man nicht so kraftvoll wischen konnte, ist
ein bisschen mehr - aber kein Vergleich mit dem Umfang der Schleifarbeiten in unserem ersten Haus!

Nächstes Wochenende kümmern wir uns dann um die Decken. Bis dahin werden wir unseren Muskelkater pflegen und uns nach der Arbeit ausruhen. Ende der Woche sollen ja auch die Zisterne und der Wasser- und
Abwasseranschluss fertig gestellt werden.


Hier haben wir übrigens mal "geprobt", wie man die doch etwas unschönen Kanten des Schornsteines unter Zuhilfenahme von einfachen Eckprofilen etwas aufwerten kann. Ist ganz gut gelungen, unser Test im Kinderzimmer. Das Meisterstück machen wir dann in der Stube.

Liebe Grüße!
Reni, Torsten & Laura

Freitag, 27. Juni 2008

Wir haben einen Plan!

Wir haben unseren Umzugstermin festgelegt - am 29.08.2008 soll es soweit sein. Und wir haben einen "Masterplan", der uns die Zeit bis dahin verkürzen soll. Der sieht vor, dass wir ab heute spachteln. Ende nächster Woche sollte dann der Einbau der Zisterne und der Wasseranschluss erfolgen, am Montag, dem 07.07., kommt dann die EnBW und macht den Hausanschluss. In der Woche sollte dann auch noch der Elektriker von Kampa kommen und die Verbindung zur Hausverteilung herstellen, damit die EnBW die Zähler einbauen lassen kann. Mal sehen, wie lange das dauern wird. Jedenfalls werden wir so lange noch keinen Strom im Haus haben.


Bis zur 30. KW wollen wir die Spachtelei abgeschlossen haben und beginnen zu tapezieren und
Fliesen zu verlegen. Was nicht heißt, dass wir uns nicht freuen würden, eher fertig zu werden! In der 33. KW kommen die Innentüren und Sanitärobjekte. Bis dahin müssen dann auch die Fliesen und Fußböden fertig sein. Die 34. Woche ist für die Einrichtung der Lüftungsheizung und Restarbeiten vorgesehen. In der 35. KW wird dann im Akkord gepackt und am Freitag ist dann der große Umzugstag.





Die letzte Woche haben wir mit Vorfreude auf die "Zeit des Werkelns" verbracht. Schön, endlich auch selbst Hand im eigenen Haus anlegen zu dürfen! Und eigentlich dachten wir ja, alles wäre bereit für unseren großen Einsatz. Leider hatten wir vergessen, mit unserem Bauleiter eine Deadline zu vereinbaren, bis zu der die Mängel aus unserem Protokoll beseitigt sein sollten. Ja, wir lernen es anscheinend nicht - ohne festen Termin läuft gar nichts. Also haben wir um die Schäden herumgespachtelt. Und dabei mussten wir feststellen, dass die Decke im Gästezimmer nicht ganz fest ist. Wenn man mag, kann man die Deckenhöhe vor dem Fenster um ca. 5 cm erhöhen, geht ganz leicht - aber muss das so? Das haben wir auch unseren Bauleiter per eMail gefragt und erwähnt, dass wir das eigentlich nicht so gerne hätten. Natürlich haben wir nicht vergessen, nochmal an die anderen 6 "Problemzonen" zu erinnern (zum Glück ist das bei Häusern nicht so schlimm wie bei Mädels)!
Aber da heute schon Freitag ist, gehen wir mal davon aus, wir können das Wochenende noch ganz ungestört spachteln, bevor uns die Handwerker heimsuchen.



Der Beginn unserer Spachtelzeit war ein voller Erfolg. Heute haben wir die beiden Bäder , das Gästezimmer und den unteren Flur geschafft - bisheriger Materialeinsatz: 20 Kilo Fermacell - Fugenspachtel. Der Tipp mit dem Schwammbrett war übrigens echt toll! Die Spachtelspuren sind fast nicht mehr zu sehen. Und dann muss man ja bekanntlich auch kaum schleifen. Leider
müssen an einigen Wänden die Klammern noch extrem nachgearbeitet werden. Viele stehen so weit vor, dass man nicht recht spachteln kann. Aber den Hammer für den morgigen Einsatz ist schon eingepackt. Außerdem werden wir schon mal die Sitzgarnitur von unserer Terrasse mitnehmen.

Besonders bedanken wir uns heute bei Stefan, der heute früh mutig mitgespachtelt hat. Laura hat heute ihre Baustellenweihe erhalten und tapfer das Schwammbrett geschwungen. Hat sie wirklich toll gemacht!

Liebe Grüße an alle!
Reni, Torsten & Laura

Dienstag, 3. Juni 2008

Alles zu seiner Zeit

Und zwar gleich!
So kamen wir uns jedenfalls heute vor. Herr S. rief tatsächlich auf unsere eMail von Freitag an, um uns zu sagen, dass der Estrich noch für Donnerstag geplant sei. Allerdings könne es Verschiebungen geben wegen der Heizungsrohre, die noch im Estrich verlegt werden sollen.

Für unsere Lüftungsheizung? Seltsam.
Oh, nein, es sind die Elektroleitungen! -
Aber werden die nicht bei Libella ausschließlich in der Decke verlegt?
Ach ja, es sind Wasserrohre, die fehlen!

Gut, das könnte stimmen. Wenn diese besagten Rohre also nicht spätestens morgen da sind, dann muss der Estrich-Termin verschoben werden. Auf Freitag. Oder Montag. Aber spätestens Dienstag wird Estrich gegossen werden, auf keinen Fall später! Gut zu wissen, wenigstens gibt es eine Deadline und die ist nicht erst in 6 Wochen.


Als wir dann nach Feierabend unser zukünftiges Domizil ansteuerten, waren wir voll der Vorfreude auf die vielen schönen Dinge, die sich ereignet haben sollten. Und tatsächlich, es wimmelte dort im wahrsten Sinne des Wortes vor lauter Werktätigen. Jeder ging seinem Werk nach: Elektrokabel ziehen, Wasserleitungen verlegen, Pläne studieren, Abstände messen, Platten sägen, Gipskarton anschrauben, Treppe einbauen... . So muss es in einem Termitenbau sein - und wir mitten drin!

Nachdem wir alle begrüßt und alles bestaunt hatten, fanden wir es eine gute Idee, auf unsere gute Laune und den lang ersehnten Fortschritt eine große Runde Kaffee und Kuchen auszugeben.

Zum Thema Verspachteln gibt es sozusagen eine neue Entwicklung:
Jemand, dessen Urteil wir in diesem Punkt vertrauen und den wir hier nicht näher benennen möchten, hält von der ganzen Warterei während der Trocknerei nicht die Bohne - Begründung: Ob das Fermacell nun vor oder nach dem Spachtel austrocknet, ist unerheblich, Hauptsache es trocknet!. Wenn man spachtelt, zieht sowieso wieder Feuchtigkeit ein. Also kann doch lieber alles zur selben Zeit trocknen, verspachtelt oder nicht!
Wichtig ist nur, dass man ein paar Tage wartet, nachdem der Estrich gegossen wurde, damit dieser sich setzen kann. Danach nur die Fenster ankippen, warten bis die feuchte Luft abgezogen ist und losgespachtelt. Und wenn der Spachtel trocken ist, könne man sogar schon tapezieren ! Nur Fliesen und Bodenbeläge sollte man erst nach vollständiger Trocknung des Estrich, also ab ca. der 5. Woche nach Einbringen, verlegen.


Bezüglich des Materials lautete die eindeutige Empfehlung: ab in den Baumarkt! Da gibt´s das auch und zwar günstiger! Scheint so, als wären wir ein Stück weiter!

Noch eine gute Nachricht: Der Strom-Hausanschluss kommt am 07.07.2008 - das ist jedenfalls unser Wunschtermin, den wir den EnBW mitgeteilt haben. Mit dem Tiefbauer haben wir nämlich besprochen, dass die Erdarbeiten für die Versorgungsleitungen und Abwasser sowie die Zisternenlieferung in der ersten Juli-Woche stattfinden können. Der Anschluss an die Wasserleitung wird dann auch gleich gemacht und die Telekom legt ihr Kabel direkt in einem Arbeitsgang mit der EnBW. Und dann sind wir angeschlossen!

Morgen wird dann der Trockenbau abgeschlossen sein und wir werden den neuesten Stand der Dinge um die Wasserrohre erfahren.

Liebe Grüße
Reni, Torsten & Laura

Montag, 2. Juni 2008

Jetzt aber schnell!

Heute waren wir nur kurz auf der Baustelle - und leider ohne Fotoapparat. Deshalb reichen wir die Bilder morgen nach.

Ja, was gibt es neues? Wir hatten heute gute 30°, folglich hatten der Wasser- und der Elektroinstallateur bei unserem Eintreffen mächtig Schweißperlen auf der Stirn. Sie waren da seit dem frühen Nachmittag und haben schon fleißig gewerkelt.

Mit dem Wassermann haben wir gleich die Lage des Wasser- und Abwasseranschlusses für die Waschmaschine besprechen können. Er kann wohl tatsächlich bis Donnerstag fertig sein.

Der Herr vom Strom war schon im Dachgeschoss zugange und stand ein bisschen unter Druck. Die Ankunft der Trockenbauer morgen, die eigentlich schon für heute geplant war, schwebt anscheinend wie ein Damoklesschwert über ihm - ist wohl noch nicht alles Material vor Ort! Ob es nicht geliefert oder bei uns vor der Tür entwendet wurde, wird auf ewig Kampas Geheimnis bleiben. Er hatte jedenfalls vor, heute noch im Dachgeschoss so viele Zimmer fertig zu installieren, wir mit dem Material möglich. Dann sollten er und die Trockenbauer sich morgen wenigstens nicht im Weg stehen.

Wegen der etwas verunglückten Schalterkonstellation an der Treppe im Flur präferieren wir die Möglichkeit, statt zweier Schalter mit je einer Wippe nur einen Schalter mit zwei Wippen einbauen zu lassen. Das haben wir aauch schon mit dem Elektriker besprochen. Neben das verwendbare Loch in der Wand kann man wohl kein zweites bohren, ohne die Treppe nachhaltig zu beschädigen. Außerdem ist das mit der Dichtfolie dann so eine Sache. Schließlich wurden die Bohrungen an den Verkleidungen der Außen wände nicht umsonst schon an die vorgesehene Stelle gesetzt!

Auch die Elektroinstallation soll, wenn alles gut geht, bis Donnerstag abgeschlossen sein - fehlt noch das "okay" für den Estrich.

Noch ein kleines Anliegen in eigener Sache: Wir stehen immer noch vor der "Spachtelfrage" - Material vom Kampa oder doch lieber selbst im Baumarkt besorgen? Wäre nett, wenn Ihr uns Eure Erfahrungen erzählen könntet - so als Entscheidungshilfe! Lieben Dank an Euch!

Herzliche Grüße aus BW
Reni, Torsten und Laura

Mittwoch, 28. Mai 2008

Lange Leitungen

Heute sind wir wie geplant nach Feierabend auf die Baustelle gefahren. Unsere Freude war groß, als wir tatsächlich Arbeiter dort antrafen. Sie waren fleißig dabei, die Kanäle für die Lüftungsheizung zu verlegen.

Überraschend für uns wurden alle Leitungen auf dem Fußboden des Dachgeschosses verlegt!
















In einem anderen Blog haben wir gesehen, dass die Leitungen unter der Decke des Erdgeschosses installiert wurden und dafür an den Balken Aussparungen nötig waren. Anscheinend gab es statische Gründe, weshalb diese Variante nun nicht mehr gebaut wird. Jedenfalls hat es nichts mit unserer Erdbebenzone zu tun, sondern wird generell nicht mehr gemacht.



Jetzt haben wir auch gesehen, warum einige Teile der vorgefertigten Wände bisher nicht mit Tackerklammern befestigt wurden: sie müssen noch mal entfernt werden, um dahinter z.B. Lüftungsrohre zu befestigen. Die Abstände zu den umliegenden Platten sind recht groß - ca. 0,5 cm - da geht bestimmt ´ne Menge Spachtelmasse rein!

Apropos Spachtelmasse: wir haben uns von Kampa das Material zum Verspachteln anbieten lassen - es kosten ca. 2.700,- €. Genaue Angaben über die im Paket enthaltenen Mengen der einzelnen Materialien konnten wir bisher noch nicht erhalten, das macht den Preisvergleich einigermaßen schwierig. Wir überlegen noch, ob wir dieses Angebot annehmen sollen. Verlockend wäre vor allem die Lieferung direkt auf die Baustelle.

So lag das Installationsmaterial in unserem Wohnzimmer. Wir waren einigermaßen erleichtert, dass wir uns damit nicht selbst abmühen müssen. Sieht stark nach einem Puzzle aus, dessen entgültige Form man noch nicht genau kennt.






Ob die Installateure auch die Elektro- und Telefonleitungen einziehen werden, haben wir noch nicht herausgefunden. Danach können wir morgen fragen.

Heute bekamen wir wichtige Post von unserem Energieversorger. Das konkurrenzlose Angebot für den Hausanschluss zum unterschreiben und zurückschicken und gleich dazu ein Angebot für Kabelfernsehen - könnte man ja in einem Rutsch legen! Wir haben uns hier schon entschieden und werden unsere Satellitenanlage behalten.

Liebe Grüße an alle,
Reni, Torsten & Laura