Heute konnten wir nun endlich zur Tat schreiten - Endabnahme.Dazu haben wir uns mit dem Bauleiter und unserem Gutachter auf der Baustelle getroffen. Das Gerüst war abgebaut und wir konnten das Putzdesign nun ohne störende Streifen und Schatten bewundern. Das wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten!


Die Abnahme hat ca. 1 Stunde gedauert. Das von Kampa geforderte Protokoll beginnt mit der "Umgehung" des Hauses - also haben wir uns der Einfachheit halber nach der Reihenfolge gerichtet, dann kann jedenfalls nichts vergessen werden. Der Gutachter hat besonders gelobt, dass die Seiten der Fensterbretter mit eingeputzt wurden. So kann kein Wasser unter das Festerbrett laufen. Die weiße Putzfläche ist tatsächlich etwas erhaben gegenüber dem farbigen Putz. Das liegt daran, dass die Trennlinie in der Waagerechten als Traufkante ausgebildet wurde - unser Bauleiter meinte, das sei dann weniger problematisch mit dem Regenwasser. Unser Gutachter hat zustimmend genickt, also haben wir das nicht weiter hinterfragt und uns gefreut, dass alles seine tieferen Sinn hat.
Drinnen ging´s dann weiter - streng nach Protokoll - Haustür und Treppe sind noch verpackt, jedoch konnten bisher keine Mängel festgestellt werden. Die oberste Treppenstufe haben wir nochmal genau unter die Lupe genommen, hier hatte während der Estricharbeiten der Schlauch der Pumpe aufgelegen, weshalb wir nach etwaigen Beschädigungen gesucht haben. Aber alles in Ordnung - zum Glück!
Die Heizung muss noch in Betrieb genommen werden, die Überprüfung der Elektroanlage wird gemacht, wenn die Verbindung zum Zählerschrank hergestellt werden kann. Dann gibt´s auch das Messprotokoll. Die Sanitärobjekte fehlen noch, genau so wie die Innentüren. Beides kann jedoch erst geliefert werden, wenn wir unseren Teil der Arbeiten (spachteln, schleifen, tapezieren, fliesen und Fußböden verlegen) geleistet haben. Auf unsere Nachfrage, wie kurzfristig man diese Leistungen abrufen könne, bekamen wir die Auskunft, dass die Anlieferung der Türen ca. 4 Wochen ab Anforderung dauert. Die Montage könne dann relativ kurzfristig - so innerhalb von 14 Tagen bis 3 Wochen - organisiert werden. Gut zu wissen, schließlich wollen wir zum 31.08. einziehen! Also haben wir beschlossen, uns selbst einen Zeitplan zu verordnen, und den auch unserem Bauleiter mitzuteilen. So haben wir eine Orientierung und kriegen den Einbau hoffentlich vor dem Einzug organisiert.
Damit war für unseren Bauleiter eigentlich alles gesagt und er schritt prompt zur Tat, das Protokoll zu beenden. Die letzte Amtshandlung vor Unterzeichnung war die Verhandlung über die Höhe des Einbehaltes der noch ausstehenden Leistungen.
Unser Gutachter hat uns vorher eingewiesen: Preise für die Materialien und die Arbeiten hatte er bei örtlichen Unternehmen abgefragt, das ist der Referenzpreis. Bei uns waren das für die 9 Innentüren 3500,- € und für die Sanitärobjekte 2.200,- € - jeweils inclusive Einbau. Die VOB sieht vor, dass der Höhe des Einbehaltes bis zum dreifachen der geschuldeten Leistung betragen kann. Da aber soweit alles in Ordnung war, haben wir uns für den zweifachen Betrag als Einbehalt entschieden. Der Bauleiter war gar nicht begeistert und hat uns mehrmals auf die unübliche Höhe des Einbehaltes aufmerksam gemacht, einerseits sei die Leistung bei Kampa viel günstiger, andererseits auch der Materialpreis niedriger. Allerdings hat unser Gutachter uns hier Schützenhilfe geleistet, indem er erklärte, dass wir die Leistung sehr wohl so kalkulieren müssten, schließlich wäre ja der Einbehalt auch eine Sicherheit für den Fall, dass Kampa nicht leisten würde. Und in diesem Falle müssten wir die Leistung ja bei einem Dritten einkaufen. Also hat der Herr Bauleiter den Einbehalt in Höhe von 11.400,- € in unser Protokoll geschrieben und sich im Stillen geärgert.
Damit hätte er es gern bewenden lassen. Allerdings hatte unser Gutachter in Absprache mit uns noch den einen oder anderen klärungsbedürftigen Punkt.
Zuerst gingen wir eine Liste mit Unterlagen durch, die uns ausgehändigt werden sollten. Es fehlten noch das Protokoll des Blower-Door-Testes und das Prüfprotokoll der Elektroanlage. Beide müssen uns noch vorgelegt werden, was schriftlich unter dem Protokollpunkt "Sonstiges" festgehalten wurde.
Dann ging es nochmal um den Trockenbau. Hier gab es bei Fertigstellung keine richige Abnahme, sondern nur einen Bautenstandsbericht, damit der nächste Abschlag berechnet werden konnte. Unübersehbar war, dass im Kinderzimmer die Gipskartonplatten schief an der Wand befestigt wurden. Statt mit einer ganzen Platte zu beginnen, war das zuerst angeschraubte Stücke in Rest - nich ganz so clever, wie sich dann herausstellte! Dadurch gab es dann für die folgenden ganzen Platten keine senkrechte Referenzkante mehr und sie waren alle schief - wenn auch gleichmäßig! Das hatte zur Folge, dass gerade am Übergang vom Kniestock zur Dachschräge die Platten nicht richtig anliegen konnten, da jeweils die unterste Ecke gegen die Fermacell-Platte vom Kniestock drückt. Das könne man ja verspachteln , kein Problem in den Augen unseres Bauleiters. Allerdings ließ sich Herr D., unser Gutachter, da gar nicht drauf ein. Das müsse begradigt werden, meine er. Und zwar nicht von uns sondern vom Verursacher - die Platten gehörten schließlich zum Leistungsumfang Kampa. Nach etwas hin und her ging es dann doch - die Ecken werden soweit abgeschliffen, bis eine gerade Kante entsteht.
Der nächste Punkt war gleich nebendran - eine verspachtelte Riesenfuge zwischen der Dachschräge und der Innenwand. Hier sollte dringend flexibel verbunden werden, da neben der normalen "Holzarbeit" auch Schneelasten hier zu Bewegung führen können. Bei starren Verbindungen sind Risse quasi unausweichlich. Da diese starre Verbindung nicht in Ordnung ist, stimmten Bauleiter und Gutachter darin überein, dass hier alle Fugen geöffnet werden müssten, soweit sie verschlossen sind. Uneinigkeit herrschte lediglich über das "wer". Dreimal dürft Ihr raten, wer sich durch gesetzt hat? So macht es jetzt der Handwerker, der sowieso wegen des "Begradigens" kommen muss.
Zu guter Letzt gibt es im Bad oben über der Toilette ein ziemlich großes Stück, an dem Fermacell fehlt. Es ist ca. 20 cm lang und 2,5 cm breit.
Bauleiter: "Das kann man ohne Probleme zuspachteln."
Gutachter: "Ja, und zwar Kampa!"
Nun war der Bauleiter doch ziemlich angesäuert und hatte das schlecht unter Kontrolle. Er würde das sogar selbst machen, dies eine kleine Loch! Das Angebot annehmend haben wir dann vorgeschlagen, auch die vom Elektriker an verschiedenen Stelle unseres Hauses hinterlassenen Löcher in der Wand zu verschließen.
Das war nun doch ein bisschen viel für den Bauleiter. Er habe keine Löcher gesehen, das würde er sich gerne mal ansehen! Also nichts wie hinter ihm her ins Erdgeschoss gestürmt und ihm die ca. 10 Stellen gezeigt, an denen man durch
ausgebrochenes Fermacell einen ortimalen Blick auf diverse Kabelstränge hat. Damit hatte er nicht gerechnet. Wir haben noch nie jemanden so rasch die Farbe wechseln sehen! Und unser Gutachter betonte, dass das ja wohl so auf keinen Fall bleiben könne. Aber da ja der Gipser sowieso wegen der anderen beiden Sachen kommen würde, könne der doch auch dies mit erledigen - dann müsste es der Herr Bauleiter doch gar nicht selbst machen!
Wir haben, nachdem auch dies geklärt war, das Protokoll unterschrieben und Herrn S. ziehen lassen. Bei unserem Gutachter haben wir uns herzlich bedankt und kriegen dafür wohl bald die Rechnung. Wobei es sich tatsächlich für uns gelohnt hat, ihn zu beauftragen.
Nun werden wir in den nächsten Tagen das Spachtelmaterial und Werkzeug kaufen. Wir haben Angebote von Baustoffhändlern eingeholt, aber am günstigsten war es bei Hornbach. Und liefern lassen ist schlicht nicht bezahlbar, also fahren wir wohl ab jetzt regelmäßig zum Baumarkt.
Und diesen Ausblick werden wir genießen, wenn wir mal unser Sofa aufgestellt haben - hoffentlich bald ohne Erdwall vor dem Fenster!

Liebe Grüße an alle!
Reni, Torsten & Laura
... werden Sie sehen, dass Sie nichts sehen, sehen Sie?
So war es jedenfalls heute auf unserem Bau. Na gut, nicht ganz! Die Putzeimer haben wir von Zauberhand ihren Weg auf das Gerüst gefunden, dass ja Gott sei Dank noch da steht! Man stelle sich vor, es wäre wie geplant am Freitag abgebaut worden! Und rein in unser Häuschen können wir auch nicht, schließlich sind ja alle Fenster und Türen mit Folie gegen fiese Putzspritzer geschützt! Also haben wir uns heute darauf beschränkt, mal kurz nach dem rechten zu sehen und insgeheim auf schönes Wetter zu hoffen.
Das bedeutet aber, dass wir auch im Moment keine Endabnahme machen können! Unseren Gutachter haben wir leider noch nicht erreichen können. Eigentlich sollten doch 2 Nachrichten auf dem Anrufbeantworter genügen, um einen Rückruf zu erhalten! Wir werden noch eine eMail hinterherschicken und den Telefonterror fortsetzen - irgendwann wird´s ihm ja wohl hoffentlich reichen.
Hatten wir schon den klugen Plan unseres Bauleiters zur Endabnahme publiziert? Also: Er würde ungern mit uns und dem Gutachter "stundenlang in jede Ecke des Hauses sehen" wollen. Viel besser wäre es für uns alle, wir würden den Rundgang ohne ihn machen. Schließlich bekommt er ja pro Baustelle nur 5 Besuche vergütet, und den Blower-Door-Test nicht mal extra! Und er war ja nun schon öfter auf der Baustelle. Er käme dann nur noch, um die Unterschrift unter das Abnahmeprotokoll mitzunehmen. Ach ja, und falls noch Fragen sind, könnte man die ja auch noch rasch klären. Hauptsache, das ganze passiert noch im Juni. Am besten noch diese Woche, damit man bei Mängeln noch reagieren könne.
Bisher haben wir meistens auf Baustellenbesuchen festgestellt oder durch telefonische Nachfragen erfahren, das genannte Termine "umgeplant" wurden, anstatt vorher informiert zu werden. Ob wir noch was hören von ihm, wenn erst mal die Unterschrift trocken ist?
Liebe Grüße an alle!
Reni, Torsten & Laura
Nun sind wir wieder ein bisschen klüger - speziell in Sachen Kniestock.
Erkenntnis 1: Kniestock ist nicht gleich Kniestock, sondern eher eine Sache des Standpunktes - und den kann sich eben jeder aussuchen.
Erkenntnis 2: Kampa hat sich für das Kniestockmaß ab Rohfußbodenhöhe entschieden.
Erkenntnis 3: In unserer Baubeschreibung findet sich zwar kein Hinweis darauf, aber wer nicht fragt, kriegt eben keine Antwort.
Erkenntnis 4: Unsere Unterlagen vom Architekten sind in diesem Punkt nicht aussagefähig, das macht aber nichts.
Unser Sachbearbeiter Innendienst erläuterte uns gut gelaunt, dass er doch einen Platz in unseren Unterlagen gefunden hätte, der die gesuchte Angabe enthält - in den Unterlagen vom Prüfstatiker gibt es einen Plan im Format A1, der heißt "Sparrenlage Dachgeschoss". Dieses Blatt enthält unten links eine Schnittdarstellung, in der der Kniestock bemaßt wurde. Dort hätten wir uns informieren können. - Alles klar!
Wir haben nachgeschaut - und tatsächlich, da stand es! Hätte man aber auch drauf kommen können!
Nun ist es eben so. Nichts desto trotz lieben wir unser Häuschen immer noch heiß und innig. Oh, und es gibt eine positive Seite - wir müssen nicht so viel spachteln!
Außerdem hat es seit heute eine Schokoladenseite - es gibt den ersten Putz am Haus! Auf der Nordseite ist alles, was weiß sein soll, verputzt! Könnt Ihr Euch unsere Freude vorstellen? Leider hat es heute geregnet, und so hoffen wir, dass es nicht allzu sehr vom Gerüst an die Wand geplatscht hat - das gibt nämlich dann "Querstreifen" an der Wand, die man dann sieht.

Die anderen Wände sind noch unberührt. Allerdings sind auch dort die Fenster noch nicht spritzgeschützt. Aber wir halten Euch auf dem Laufenden.
Viele Grüße an alle!
Reni, Torsten & Laura
Heute mal keine neuen Fotos, dafür aber morgen!
Schließlich können wir morgen rein ins Häuschen und den Estrich abnehmen! Außerdem steht der Blower-Door-Test auf dem Programm.
Von den Putzern war heute noch nichts zu sehen, aber die Woche ist ja noch nicht vorbei - wir sind noch "guter Hoffnung".
Liebe Grüße an alle und bis morgen!
Reni, Torsten & Laura
Wer hätte das gedacht? Die Wasserleitungen sind vollständig verlegt! Auch der Verteilerkasten ist verkabelt und beschriftet, alle Leitungen sind da, die Abdeckungen sind alle dran - auch wenn sie zum Spachteln und Tapezieren wieder ab müssen. Wir können unser Glück kaum fassen - alles ist fertig und der Estrich kann kommen!
Wahrscheinlich hat Euer aller Daumendrücken geholfen - vielen Dank an Euch!!!
Und das ist noch nicht alles:
Nächste Woche kommt auch das Gerüst weg.
Und da man ganz schlecht die Fassade verputzen kann, wenn man oben nicht ankommt, heißt das ja wohl, dass auch die Putzarbeiten bis dahin erledigt sein müssten! Wir werden in einer Woche schon ein "fertig angezogenes" Häuschen haben? Wir können es noch gar nicht glauben. Für alle, die es noch nicht wissen, es wird zweifarbig verputzt - hauptsächlich weiß, am Erdgeschoss wird es aber teilweise dunkelrot. Freut Euch schon mal auf die Fotos zum nächsten Wochenende!
So sieht es im Moment aus:
Der Blower-Door-Test soll auch nächste Woche über die Bühne gehen. Gut, denn dann können wir schon ab dem Wochenende spachteln! Vorher werden wir uns nochmal informieren müssen, was es für Grenzwerte bei der Messung gibt und was alles nicht abgeklebt werden darf. Herr S., der neben Bauleiter anscheinend auch Blower-Door-Tester ist, kündigte schon an, die von ihm getestenen Häuser hätten immer gute Werte. Allerdings ließ seine Formulierung keine Rückschlüsse darüber zu, ob er in der letzten Zeit immer gut abgedichtete Häuser testen musste oder ob er hervorragend in der Lage ist, die Werte zu manipulieren. Aber wir werden bei dem Test vor Ort sein und, wenn man unseren Gutachtern glauben kann, spürt wohl problemlos jeder Laie die undichten Stellen auf, da es dort ziehen soll wie Hechtsuppe. (Keine Ahnung, woher diese Redewendung kommt!)
Auf unserem heutigen Inspektionsgang haben wir schon einige Baumaterialien auf den Dachboden schaffen können - hatten wir erwähnt, dass wir nicht nur eine Ausziehtreppe, sondern auch ein Geländer oben auf dem Boden haben, von dem wir bisher gar nichts wussten? Jedenfalls hat letzteres die Einlagerung der Verlegeplatten, die von der Zwischendecke übrig geblieben waren, doch erheblich erschwert. Außerdem fanden wir noch 1 Eimer Kleber, 1/2 Sack "Spachtelpulver", Rohrstücken, Fermacellplatten und zwei Gipskartonplatten. Alle Dinge bis auf den Gipskarton haben wir brav nach oben getragen. Die Platten haben uns die Trockenbauer in weiser Voraussicht an die Wand geschraubt, damit sie nicht im Estrich versinken oder draußen im Regen ertrinken - fanden wir sehr nett!

Ach, und schaut mal, wer auch schon sein Baustellenschild aufgestellt hat - jetzt wo alles fertig ist?

Am Wochenende werden wir noch die Getränkekisten an den Händler zurückgeben und außen ums Haus ein bisschen aufräumen. Außerdem steht ja noch der Gang zum Baustoffhändler auf dem Programm und Formel 1 und Fußball-EM ist ja auch noch! Wir werden sehr beschäftigt sein und falls nicht, werden wir uns des Rest der Zeit in Vorfreude auf die kommenden Ereignisse sonnen!!!!
Das ist die Aussicht aus unserer Haustür - das Wetter wird hoffentlich besser, aber sonst ist es doch schon sehr schön, oder?


Liebe Grüße an alle!
Reni, Torsten & Laura
Wenn´s einmal läuft, dann ist es nicht aufzuhalten. So auch auf unserer Baustelle.
Die Gipskartonplatten sind alle an den Wänden und Decken. Nicht immer so ganz gerade, das muss man sagen. Aber im Großen und Ganzen ist es ganz gut geworden. Die größten Spalten sind sogar schon zugespachtelt. Das haben nicht wir gemacht, sondern die Trockenbauer!
Und ob Ihr es glaubt oder nicht, das Häuschen sieht wieder ein bisschen größer aus.
Auch Wasser- und Strominstallation gingen munter weiter.
In fast allen Zimmern sind schon die Steckdosen und Telefon- und TV-Anschlüsse angebaut. Noch hängen zwar viele Kabel im Weg herum und aus Wänden heraus, aber es wird!
Außerdem braucht sich auch keiner zu hetzen, die fehlenden Wasserrohre kommen sowieso erst am Freitag vormittag. Unten sieht es schon gut aus - rote Rohre auf blauem Grund wohin man schaut.
Im Badezimmer oben dagegen klafft ein riesiges Loch mitten im Fußboden! Nahezu senkrecht in die Luft ragen zwei Rohre heraus, ca. 2 Meter lang. Auf unsere Nachfrage erklärte der Wasserinstallateur sehr aufgeräumt, die sollten eigentlich so stehen bleiben - wenn wir sie schön anstreichen, würden sie kaum auffallen!! Wir haben kurz darüber nachgedacht und uns gut gelaunt für pink entschieden. Das gefiel ihm dann doch nicht so recht und nun werden sie in den Boden verlegt - allerdings erst zusammen mit dem noch fehlenden Material.
Schade nur, dass die Installateure morgen hätten fertig werden können und nun bis Freitag bleiben müssen. Jedenfalls wissen wir schon, dass es am Freitag eine kurze Einweisung geben wird, bevor die Handwerker abreisen. Ob dann der Estrich noch Freitag kommt, bleibt abzuwarten. Eine Info haben wir noch nicht.
Aber auch außen hat sich einiges getan. Auf die Übergänge zwischen Ober- und Untergeschoss wurden heute Haftgrund und Gaze aufgebracht. Man kann auch schon sehen, wo mal der
farbige Putzabschnitt sein wird. Außerdem sind jetzt außen alle Schraubenlöcher verschlossen und es gibt eine Reihe von Styropor-Elementen am Sockel. Da ist auch ein kleines Malheur passiert, denn genau das vor der Haustür ist ein kleines bisschen windschief. Aber alles in allem - unser Häuschen macht nun schon einen guten Eindruck nach außen hin!
Die Bodentreppe ist eingebaut und funktionsfähig. Einen Blick auf
den Dachboden haben wir auch schon geworfen und festgestellt, dass dort genug Platz ist, um neben Weihnachts- und Ostersachen auch noch andere wichtige Dinge, die einem im Weg rumstehen, unterzubringen.
Allerdings müssen noch Platten verlegt werden, damit es dort einen Fußboden gibt und die Isolierung von oben geschützt wird. Auch Dachisolierung werden wir hier irgendwann noch nachrüsten, aber nicht diesen Winter.
So, genug neues für einen Tag.
Liebe Grüße
Reni, Torsten & Laura
P.S.: Erinnert Ihr Euch an das Loch in der Wand im Bad? Das sieht jetzt so aus!


Nach einem langen Wochenende und viel Regen - wir mussten gestern erst mal nachsehen, ob es auch nicht in das noch vorhandene Loch am Schornstein geregnet hat - ging es nun heute munter weiter.
Als wir so gegen halb fünf auf die Baustelle kamen, stand das Auto des Bauleiters in der Einfahrt. Er war anscheinend gerade dabei, ein bisschen den Bau zu leiten! Vielleicht war er auch nur gekommen, um uns nochmals darauf hinzuweisen, dass morgen der Treppenbauer kommen würde.
Auf die freudige Ankündigung folgte auf dem Fuße die "Hiobsbotschaft", die Technikinstallation verschiebe sich. Um 3 Monate - kleine Effektpause - hahaha! Nein, nur um eine Woche! Ganz überraschend, da es Kapazitätsprobleme gäbe. Und er wollte uns das sofort sagen. Ist er nicht nett?
- Überrascht und bestürzt haben wir diese Nachricht vernommen. Jedenfalls für´s Protokoll, denn vor dieser Verzögerung wussten unsere Baujungs schon letzte Woche. Und da wir besondes nette Bauherren sind, wussten wir nun auch schon davon. Konnte ja der Bauleiter nicht ahnen, dass wir auch nett sein können! Und wir haben´s ihm auch nicht auf die Nase gebunden.
Das wirft uns nicht nennenswert zurück, 1-2 Wochen Verzug machen zumindest unserem eigenen Zeitplan nicht gleich den Garaus.
Ansonsten gibt es wieder viel neues auf der Baustelle zu bestaunen:
Die Dampfsperre im Dach ist installiert, die Isolierung ist verlegt, das "Loch" für die Treppe zum Spitzboden ist schon als solches zu erkennen. Auch wenn unser Spitzboden nicht soo klein ist, unklar ist uns weiterhin, wie die Schwaben auf die Bezeichnung "Bühne" für dieses kleine Stückchen Haus gekommen sind. Auch die Latten für die Installationsebene waren schon in 2 Räumen angebracht.

Leider hatten wir heute keinen Fotoapparat dabei. Aber wir treffen uns morgen früh um sieben mit unserem Kaminfeger auf der Baustelle, um den Schornstein abnehmen zu lassen - technisch versteht sich! Apropos Schornstein, die Verlängerungsarbeiten haben wider Erwarten heute doch noch nicht stattgefunden. Dazu hat unser Bauleiter allerdings nichts sagen können. Wahrscheinlich hätte er zu bedenken gegeben, der Winter stünde ja nun nicht unbedingt direkt vor der Tür, so dass es auf ein oder zwei Quartale hier nicht so ankäme!
Am Sonntag, auf unserem ungestörten Rundgang durch unser neues Domizil, haben wir zwei Stellen im Dachgeschoss entdeckt, an denen die Fermacell-Beplankung ausgebrochen ist - eine im Bad und eine im Schlafzimmer. Wahrscheinlich gab es dort Kollisionen beim Verlegen der Dachsparren.
Heute haben wir heimlich nachgesehen, was aus den Schadstellen geworden ist, und was sollen wir sagen? Die im Schlafzimmer, bei der das Bruchstück noch vorhanden war, wurde schon ausgebessert. Im Bad müssen wir den Fortgang noch beobachten, denn hier fehlt das Bruchstück, ca. 2 Handflächen groß. Mal sehen, wie es da weitergeht.

Am meisten freuen wir uns, dass ab morgen das lästige Leiternsteigen in die obere Etage ein Ende hat. Und am Donnerstag, wenn Feiertag ist, können wir so richtig alles ansehen und begutachten. Es ist doch sehr beschwerlich, in jede Ecke zu schauen, wenn man dabei nicht nur über Baumaterial steigen sondern auch noch um die Werktätigen herumschleichen muss. Sie stören sich zwar nicht an unserer Anwesenheit - wird wahrscheinlich auch ein bisschen an Kuchen und Brezeln liegen, die wir immer mitbringen - aber wir wollen sie ja auch nicht in ihrer Arbeit behindern!
Alles in allem sind wir mit dem Baufortschritt doch sehr zufrieden.
Und Fotos reichen wir morgen nach- versprochen!
Reni, Torsten & Laura