Zu unserer großen Freude war der Tiefbauer heute schon wieder mit der Geländebegradigung beschäftigt. Der Terrassenplatz ist nun schon fertig ausgehoben, der Mutterboden zur Seite geräumt und wir haben schon den Hauch einer Ahnung, wie es mal aussehen wird.

Nachdem wir ja nun schon über ein Jahr um unsere "Abraumhalde" auf dem Hof herumgelaufen sind, hatten wir bereits ein verzerrtes Bild von der Größe unseres Gartens entwickelt. Nun ist ein großer Teil des Gebirges abgetragen und wir freuen uns sehr, dass wir rund um unsere Terrasse doch noch etwas Rasen haben können!
Für den Bau der Terrasse werden wir nochmal eine homöopathische Menge Mineralsplitt
benötigen. Da wir ja Lehm hinter dem Haus haben, könnte es wohl Schwierigkeiten mit Regenwasser geben, das möglicherweise nicht schnell genug versickern kann. Deshalb gibt es diese Splitt-Drainage, auf die dann direkt die Trägerkonstruktion für die Terrassenbretter gelegt werden kann. Unklar ist noch, wie breit unser Sonntags-Nachmittags-Kaffeetrinker-Grill-Platz werden soll. Da 50% der Ertscheidungsträger leider mit mangelhaftem räumlichen Vorstellungsvermögen ausgestattet sind, werden wir wohl anlässlich einer Ortsbegehung um eine Visualisierung mit einfachsten Hilfsmitteln (wahrscheinlich Stöcker und Band) nicht herumkommen.
Ansonsten gibt es nun auch schon einen Streifen Mutterboden vor dem Haus, so dass dort die geplante Geländehöhe schon erreicht ist.
Das war´s zumindest für heute.
Liebe Grüße
Torsten & Reni
...und unser Häuschen natürlich auch.
Wir haben uns den ganzen Winter über (und einen großen Teil des kalten und verregneten Frühjahres auch) von den Baustrapazen im letzten Jahr erholt. Mit der Heizungsanlage sind wir überaus zufrieden, auch ohne Kamin haben wir nicht gefroren. Auch die erste Stromrechnung hat uns nicht "eiskalt" erwischt, wir waren eher angenehm überrascht.
Es fehlen zwar immer noch ein paar Kleinigkeiten, aber das tut unserem Zuhause-Gefühl keinen Abbruch. Wir freuen uns immer noch darüber, dass unser Schmuckstück so gut gelungen ist. Wir hatten tolle Weihnachten und einen schönen Jahreswechsel und jede Menge lieben Besuch, der sich bei uns wohl gefühlt und mit uns gefreut hat.
Seit Februar haben wir uns - mindestens theoretisch - mit unserem Garten befasst. Da wurden Rasensorten gegoogelt, Bewässerungspläne gezeichnet, Quellsteine angeschaut und Geländepläne entworfen. Eigentlich hatten wir gehofft, die praktische Umsetzung unserer guten Ideen bereits im März oder April in Angriff nehmen zu können. Deshalb haben wir im Frühling enthusiastisch begonnen, in unserem Festerbank-Frühbeet Sonnenblumen und Zucchinipflanzen zu züchten. Auch Schnittlauch und Petersilie haben wir schon voller Vorfreude in Blumentöpfe ausgesät. Aber wie der Frühling dieses Jahr war, wisst Ihr ja alle selbst. Und so musste der Beginn der Arbeiten mindestens so lange verschoben werden, bis sich wenigstens der Schnee verflüchtigt,
der Boden aufgetaut und das Tauwasser versickert war. Der dann folgende große Regen hat sein übriges getan, und so können wir erst jetzt mit der aktiven Umfeldgestaltung beginnen. Und momentan fristen unsere liebevoll gezogenen Pflänzchen Ihr Dasein noch in Blumenkästen und -töpfen. Auch eine Lärche aus Mecklenburg, eine Sternmagnolie aus dem Vogtland und je eine heimische Camelie und Hortensie warten sehnsüchtig auf ihren Platz in unserem Garten.
Der Berg hinter unserem Haus ist etwas geschrumpft, statt dessen hat sich das Gelände neben und vor dem Haus schon ein gutes Stück der gewünschen Höhe genähert.


Es gibt nun schon ein Granitmäuerchen an der Einfahrt, damit der mühsam aufgeschüttete Boden nicht direkt beim nächsten Regen die Zufahrt unpassierbar macht. Dort, wo sich in
naher Zukunft unsere Terrasse befinden soll, ist zumindest teilweise schon bis zur erforderlichen Höhe abgetragen
worden. Und da sich genau in dieser Höhe eine Lehmschicht befindet, die durch das momentane Traumwetter steinhart getrocknet ist, können wir zumindest schon mal Probesitzen.
Allerdings ähnelt dieses Areal bei Regen eher einer Suhle für
(hoffentlich nicht hier ansässiges)
Schwarzwild. Und so können wir den Fortgang der Arbeiten gar nicht erwarten.

Es hat - nach Fernsehkauf und diversen Umräumaktionen in allen Räumen - nun die erste Renovierung gegeben. Die Flurtapete hat uns als Wandschmuck nicht überzeugt. Wir haben uns
die Chance gegeben, sie uns "schön zu gucken", hat allerdings nicht geklappt. Und so haben wir kurzerhand weiße Farbe erstanden und diesen Schandfleck weiß gepinselt. Mit dem Ergebnis sind wir sehr sehr glücklich. Der Flur ist viel größer und freundlicher geworden und erinnert nun farblich nicht mehr an eine verräucherte Eck-Kneipe.
Und da wir gerade so drin waren, haben wir die blauen Schranktüren in unserem ansonsten rot und gelb gefärbten Schlafzimmer gleich noch der Umgebung angepasst und ihnen einen gelben Lackanstrich gegönnt. Es ist gleich viel viel gemütlicher so!
Und da wir nun wieder aktiv an unserem Häuschen werkeln werden, dauert es auch nicht mehr so lange, bis wir Euch von neuen Fortschritten berichten können.
Liebe Grüße
Torsten und Reni
... aus unserer DSL-freien Phase:
Grund für unsere Netz-Abstinenz war, neben tatkräftiger Beteiligung von Arcor, die Telekom. Dumm nur, dass es keine Alternative gab, entweder Telekom oder keine Telekom(munikation). Also haben wir uns, brav auf deren Kompetenz vertrauend, in die Hände eines T-Punktes begeben. Und was sollen wir sagen? Das ist nicht der cleverste Vertriebsweg der Telekom. Die internen Abläufe und tariflichen Möglichkeiten waren anscheinend auch für das Fachpersonal nicht immer so ganz leicht zu durchschauen. Jedoch freundlich waren sie eigentlich alle, bis auf eine Ausnahme. Wir wollten nur wissen, ob man denn im T-Punkt, dem kürzesten und wahrscheinlich kostengünstigsten aller Vertriebswege der Telekom, auch das Startguthaben in Höhe von 50,- € erhalten könne, das Drittanbieter allen Telekom-DSL-Neukunden anbieten. Ihre Antwort: Nein! Wenn wir dies haben wollten, sollten wir doch unseren Vertrag kündigen, das dauerte ca. 1 Woche. Dann könnte der andere Anbieter unseren Anschluss beantragen und diesen erhielten wir dann nach einer Bearbeitungszeit von ca. 6 Wochen. Wenn wir also noch so lange warten wollen würden - nur zu! Aber Startguthaben is nich - in keinem T-Punkt!
Also reifte in uns der Entschluss, uns dem Unvermeidlichen zu beugen und den Auftrag bei der Telekom bestehen zu lassen. Leider hat das dann auch nicht allzu viel gebracht, denn nachdem unser ursprünglicher Auftrag verloren ging, wurde der zweite dann "computertechnisch nicht richtig weitergegeben", so dass die ausführende Stelle von unserem Begehren nichts wissen konnte. Beides war leider erst nach diversen Telefonaten mit verschiedenen Hotlinern der Telekom zu erfahren.
Dann gab es einen weiteren Auftrag, von dem wir wiederum nichts wussten. Und so erhielten wir dann eine schriftliche Information, dass man uns aus technischen Gründen keinen DSL-Anschluss zur Verfügung stellen könne, gefolgt von der Auftragsbestätigung, uns DSL auf eine Telefonnummer einzuspeisen, die nicht uns gehörte. Ein Telefonat brachte hier nur insoweit Klarheit, dass nicht klar war, woher diese beiden Schreiben nun stammten, unser DSL sollte, wie besprochen, aufgeschaltet werden.
Am darauffolgenden Tag kam dann die Auftragsbestätigung für unsere zugewiesene Rufnummer. Und hiermit haben wir uns vorerst zufrieden gegeben, denn man weiß ja nicht, wer da bei unserem Anruf auf die Idee kommt, sich den Vorgang nochmals ansehen zu müssen!
Schlussendlich hat es ja nun doch zu einem wie auch immer entstandenen DSL-Anschluss gereicht. Und was lernen wir daraus? Die Telekom will wirklich nur diejenigen als Kunden, die auch bereit sind, sich für ihren Telefonanschluss so richtig ins Zeug zu legen. Alle, die nicht ausreichend kommunikativ sind, kommen anscheinend nicht in die engere Auswahl für einen der begehrten Telefonanschlüsse. Ein Glück, wir haben diese Telefoniererei mit Kampa schon geübt!
Die zweite große Aufgabe, der wir uns nach unserem Umzug zu widmen hatten, war eine
Umleitung.
Auf dem Gemeindegrund neben unserem Grundstück befindet sich ein Trampelpfad. Der entpuppte sich bei näherem Hinsehen jedoch als gut getarnter Schulweg und führte, wie wir bereits bei den ersten Besichtigungen des Grundstückes bemerken konnten, direkt über unsere geplante Auffahrt.
Prinzipiell noch kein Problem, dachten wir. Wenn hier erst einmal die Bauarbeiten losgehen, dann wird auch jeder Depp merken, dass es hier nicht mehr durch geht. Aber weit gefehlt! Nicht nur, dass der rege Durchgangsverkehr nicht abriss, auch der Kran in der Auffahrt, die Lagerung von Baumaterial mitten im "Weg" oder die Anbringung eines Schildes mit der eindeutigen Aufschrift "Baustelle" haben keinerlei Wirkung entfaltet.
Nun, dachten wir, wenn wir erst einmal hier wohnen, dann wird sich das Problem von selbst erledigen. Und was sollen wir sagen? Nicht nur die Kinder nutzten weiter fleißig den gewohnten Weg, auch Erwachsene sahen anscheinend keine Veranlassung, lieb gewordene Gewohnheiten abzulegen. Selbst der Postbote fuhr mit seinem Fahrrad weiterhin fröhlich quer über unsere Auffahrt!
Also haben wir aus Dachlatten einen "Ochsenzaun" gebaut, damit auch das letzte Rindviech begreift, hier geht es nicht mehr durch. Auf die Anbringung eines Schildes mit der Aufschrift "Privatgrundstück - Kein Durchgang" haben wir verzichtet. Wer einen Zaun nicht erkennt, kann wahrscheinlich auch nicht lesen. Und es kam, wie es kommen musste, einige Unverbesserliche suchten ihren Weg nach wie vor - vorbei an unserem Zaun, quer über unsere Auffahrt. Inzwischen haben wir morgens bereits einige Frevler erwischt und ihnen persönlich die veränderte Wegelage erläutert. Wir hoffen, das sich das Problem über kurz oder lang (hoffentlich eher kurz) erledigt hat.
Unsere Zisterne ist inzwischen auch angeschlossen uns
eingebuddelt. Hier wird unser Gästeparkplatz entstehen.
Und wir hatten unlängst tierischen Besuch auf unserem "Hof" - Schafe!
Zu Publikationszwecken hat auch Laura einen Blick in ihr Wohnzimmer genehmigt. Hier ein Eindruck von ihrer Wohlfühlecke, die sie bereits nächste Woche mit an ihren neuen Wohnort nehmen wird.
Und so sieht es in unserem oberen Flur aus:
Wir wünschen Euch allen einen guten Start in die neue Woche!Liebe GrüßeReni, Torsten & Laura